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Partnerprogramme und weiterführende Links

Anerkennung in Deutschland

Wie ein im Ausland erworbener Berufsabschluss in Deutschland anerkannt werden kann, erfährt man auf Anerkennung in Deutschland, dem Informationsportal der Bundesregierung. Die Seite hilft, die zuständige Stelle herauszufinden und liefert wichtige Tipps und Unterlagen für das Anerkennungsverfahren von ausländischen Berufsqualifizierungen.

Eine Möglichkeit der Finanzierung der anfallenden Kosten für die Anerkennung von Abschlüssen für Personen mit fehlenden finanziellen Mitteln ist der Anerkennungszuschuss des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Ankommen in Deutschland

Die Industrie- und Handelskammern setzen sich mit einem bundesweiten Aktionsprogramm „Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration!“ für Ausbildung, Qualifizierung und Berufseinstieg von Geflüchteten Menschen vor Ort ein.  

Bei der Umsetzung der Initiative nimmt die Bildung von Netzwerken eine wichtige Rolle ein. „Stark im Beruf“-Kontaktstellen können hier Kontakte zu Unternehmen und anderen Partnern vor Ort knüpfen, um für ihre Teilnehmerinnen eine Arbeits- oder Praktikumsstelle zu finden.

Berufsorientierung für Flüchtlinge

Das Programm Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) bereitet nicht mehr schulpflichtige Zugewanderte mit migrationsbedingtem Unterstützungsbedarf auf eine Ausbildung vor und setzt dabei auf eine vertiefte fachliche und praktische Berufsorientierung und -vorbereitung. Die bis zu 26-wöchigen BOF-Kurse finden in Lehrwerkstätten und Betrieben statt. Durch sprachsensiblen Fachunterricht und sprachbewusstes Arbeiten in den Lehrwerkstätten werden die Teilnehmenden ganzheitlich vorbereitet, so dass sie in eine Ausbildung vermittelt werden können. Die Teilnahme an BOF ist auch in Teilzeit möglich, so dass auch Eltern mit Kinderbetreuungsaufgaben daran teilnehmen können. Das BOF-Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bundesagentur für Arbeit

Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter sind wichtige Kooperationspartner für die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen, wenn es um Fragen der beruflichen Aus- und Weiterbildung geht. Sie beraten zu finanziellen Fördermöglichkeiten und unterstützen die Teilnehmerinnen bei der Vermittlung in Arbeit.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet umfassende Informationen über den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Im KURSNET, dem Portal der Bundesagentur für Arbeit für berufliche Aus- und Weiterbildung, finden Sie zahlreiche Qualifizierungsmöglichkeiten in Ihrer Nähe.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat umfassende Informationen für neu zugewanderte Menschen zusammengestellt. Sie erhalten einen Überblick zu den Möglichkeiten die deutsche Sprache zu erlernen: im Integrationskurs, im Berufsbezogenen Sprachkurs und in besonderen Sprachkursen, insbesondere für Frauen. Sie erhalten einen Überblick über den Arbeitsmarkt und zu weiteren Beratungsangeboten vor Ort.

Erfolgsfaktor Familie

Das Unternehmensprogramm Erfolgsfaktor Familie ist die zentrale Platt­form zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Unternehmensprogramm setzt sich das Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) dafür ein, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen.

Familienportal

Das Familienportal als Serviceportal des Bundesfamilienministeriums gibt Eltern einen Überblick, welche staatlichen Hilfen Familien erhalten können. Familien mit Kindern brauchen neben einem finanziellen Auskommen gute Angebote zur KinderbetreuungHilfen im Haushalt und die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren. Mit wenigen Klicks lassen sich Ansprechpersonen und Beratungsstellen vor Ort finden.

IHK FOSA

Die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) als zentrale Stelle der Industrie- und Handelskammern in Deutschland nimmt für die Berufe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen die Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsabschlüsse vor.

Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen (BQ-Portal)

Auf dem BQ-Portal finden Sie Informationen zu verschiedenen Herkunftsländern, ihren Berufsbildungssystemen und Praxisbeispiele.

Initiative VerA

Das bundesweite ehrenamtliche Mentoringprogramm durch Senior Expertinnen und -Experten (Initiative VerA) unterstützt Auszubildende. Die Initiative bringt Auszubildende, die Unterstützung wünschen, mit ehrenamtlichen Profis im Ruhestand zusammen – immer nach dem 1:1-Prinzip. Diese ehrenamtliche Ausbildungsbegleitung bietet eine wichtige Ergänzung zu hauptamtlichen Angeboten zur sprachlichen und fachlichen Unterstützung während der Ausbildung. 

VerA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen können für ihre Teilnehmerinnen von den Erfahrungen der Expertinnen und Experten profitieren.

Integration durch Qualifizierung (IQ)

Das bundesweite Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) hat das Ziel, die Arbeitsmarktchancen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu verbessern. Auf der Seite sind vielfältige Materialien zu den Themen Diversity Management, Kompetenzfeststellung und Qualifizierung zu finden. Diese sind durch Beispiele aus der Praxis ergänzt.

Die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch im Netzwerk IQ berät Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von innerbetrieblichen Sprachkursen.

Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)-Netzwerke

Ziel der IvAF-Netzwerke ist es, den Zugang der Zielgruppe der Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Flüchtlinge ohne Altersgrenze zur Arbeit, Bildung und Ausbildung sowohl individuell als auch strukturell zu verbessern. 

Die 40 Netzwerke des Handlungsschwerpunkts IvAF werden im Kontext der ESF-Integrationsrichtlinie Bund bundesweit gefördert. Die Angebote sind sehr vielfältig. 

Integrationslotsen

Integrationslotsinnen und -lotsen sind in der Regel ehrenamtlich Tätige, die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen oder gesellschaftlichen Integration unterstützen. Sie übernehmen dabei eine wichtige Vermittlungsrolle zwischen Neuzugewanderten und bereits länger hier lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einerseits und Behörden, Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen andererseits.

Für „Stark im Beruf“-Kontaktstellen kann eine Kooperation mit den Integrationslotsinnen und -lotsen dazu dienen, vor Ort den Kontakt zu potentiellen Programm-Teilnehmerinnen herzustellen oder die Netzwerke zu Unternehmen, Behörden oder anderen Einrichtungen zu erweitern.

JOBSTARTER plus

Mit dem Programm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung bundesweit Projekte, die Impulse für die berufliche Bildung setzen und regionale Ausbildungsstrukturen verbessern, um den Fachkräftenachwuchs in Deutschland zu fördern. Das Programm JOBSTARTER plus unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Ausbildung an die veränderten Anforderungen anzupassen und sich für die Wirtschaft 4.0 fit zu machen. In den Publikationen können Sie sich auch über die bisherigen Erkenntnisse aus dem Programm zum Thema Ausbildung in Teilzeit informieren.

KAUSA

Die über 20 KAUSA-Servicestellen „Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration“ haben zum Ziel, mehr migrantische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für die berufliche Bildung sowie nicht-migrantische KMU für die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu gewinnen. Sie beraten junge Erwachsene oder auch Selbstständige zum Thema berufliche Ausbildung. 

Das Ziel ist, vorhandene Netzwerke zu erweitern und gemeinsam mit Institutionen der Berufsbildung, Schulen sowie Migrantenorganisationen und Unternehmen dauerhafte Strukturen zur Unterstützung beim Einstieg in die berufliche Bildung aufzubauen sowie vorhandene enger zu verknüpfen. KAUSA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung

Auf der Website des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) erhalten Sie zahlreiche Informationen und Handlungsempfehlungen zur Integration von Geflüchteten Menschen. Ein Dossier zum Thema Diversity stellt die Vorteile einer vielfältigen Belegschaft zusammen.

Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“

Das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) initiierte Netzwerk unterstützt Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen, die geflüchtete Menschen beschäftigen, ausbilden oder sich ehrenamtlich engagieren wollen. Die Unternehmen erhalten Informationen zu Rechtsfragen, Integrationsinitiativen und ehrenamtlichem Engagement – unter anderem in Publikationen oder Veranstaltungen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Initiative. „Stark im Beruf“- Kontaktstellen können hier Kontakte zu Unternehmen und anderen Partnern vor Ort knüpfen.

Portal Frühe Chancen

In diesem Portal finden Mütter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Projekten und der Arbeitsverwaltung sowie Personalverantwortliche aus Unternehmen wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern mit Fluchthintergrund. Die Seite stellt übersichtlich rechtliche Rahmenbedingungen dar und zeigt anhand von Praxiseinblicken, wie die Integration von Familien gelingen kann. 

Portal „Perspektive Wiedereinstieg"

Das Portal gibt Tipps und Hinweise und führt durch den gesamten beruflichen Wiedereinstiegsprozess. Das Lotsenportal ist Teil des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesagentur für Arbeit (BA). 

Willkommenslotsen

Die Willkommenslotsinnen und -lotsen unterstützen Unternehmen als zentrale Stelle bei allen Fragen rund um die Integration von Geflüchteten in Ausbildung, Praktikum oder Beschäftigung. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) informiert an dieser Stelle über die Arbeit der Lotsinnen und Lotsen und wie Unternehmen mit ihnen in Kontakt treten können.