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Beratung im Netzwerk

Die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen beraten die Teilnehmerinnen zu Fördermöglichkeiten und haben den Überblick über den regionalen Arbeitsmarkt und über Wege für den Jobeinstieg.

Mütter mit Migrationshintergrund, die ihren Platz auf dem deutschen Arbeitsmarkt suchen, können sich an die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen wenden. Die Kontaktstellen bieten das Plus, das einzelnen Frauen oft fehlt: Sie haben den Überblick über Fördermöglichkeiten, über den regionalen Arbeitsmarkt und über Wege für den Jobeinstieg.  

Die Vernetzung ist ein wichtiger Baustein der Arbeit der „Stark im Beruf“-Kontaktstellen. Mütter mit Migrationshintergrund profitieren davon, dass die Kontaktstellen Teil eines dichten Fördernetzwerkes aus Arbeitsverwaltung, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen vor Ort sind. Für jede „Stark im Beruf“-Kontaktstelle ist die Zusammenarbeit mit vorhandenen Netzwerken und Akteuren verbindlich. Die Kooperation mit den Jobcentern oder Arbeitsagenturen vor Ort sowie mindestens zwei weiteren Partnern ist obligatorisch. Durch das breite Netzwerk kann flexibel auf die spezifischen Bedarfe der Mütter mit Migrationshintergrund und der Unternehmen reagiert werden.

Vernetzung von „Stark im Beruf“ am Beispiel der Kontaktstelle Oberhausen

Die „Stark im Beruf“-Kontaktstelle Oberhausen kooperiert mit zahlreichen Partnern, u. a. mit dem IQ-Netzwerk sowie mit lokalen Akteuren, wie mit einem Integrationskursanbieter, mit der Handwerkskammer und dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Oberhausen. Zudem bestehen mit dem Jobcenter sowie der Agentur für Arbeit Oberhausen feste Kooperationsvereinbarungen. Dabei bieten die Beraterinnen und Berater des Jobcenters bzw. der Agentur für Arbeit einmal im Monat eine offene Gruppenarbeit an, in deren Folge zahlreiche Einzelberatungen stattfinden. Darüber hinaus gibt es einen regelmäßigen Austausch zu Informationen über Veranstaltungen und Aktionen. Zuletzt besteht eine weitere Kooperationsvereinbarung mit dem Integrationsrat der Stadt Oberhausen. Dieser hilft den Müttern beim Zugang zu Communities von Migrantinnen und Migranten und bei der Bekanntmachung des Projekts, z. B. durch gemeinsame Veranstaltungen mit Vereinen oder Moscheen.