Starkes Netz: Zusammenarbeit der Kooperationspartner

Mütter mit Migrationshintergrund, die ihren Platz auf dem deutschen Arbeitsmarkt suchen, können sich an die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen wenden. Die Kontaktstellen bieten das Plus, das einzelnen Frauen oft fehlt: Sie haben den Überblick über Fördermöglichkeiten, über den regionalen Arbeitsmarkt und über Wege für den Jobeinstieg. 

Die Vernetzung ist ein wichtiger Baustein der Arbeit der „Stark im Beruf“-Kontaktstellen. Mütter mit Migrationshintergrund profitieren, wenn die Kontaktstellen Teil eines dichten Fördernetzwerkes aus Arbeitsverwaltung, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen vor Ort bilden. Für jede „Stark im Beruf“-Kontaktstelle ist die Zusammenarbeit mit vorhandenen Netzwerken und Akteuren verbindlich. Die Kooperation mit den Jobcentern oder Arbeitsagenturen vor Ort sowie mindestens zwei weiteren Partnern ist ein Muss. Durch das breite Netzwerk kann flexibel auf die spezifischen Bedarfe der Mütter mit Migrationshintergrund und der Unternehmen reagiert werden.

Vernetzung von „Stark im Beruf“ am Beispiel der Kontaktstelle Oberhausen

Die Kooperationspartner

„Das Projekt setzt an der richtigen Stelle an und bringt die relevanten Akteure vor Ort zusammen. Ich unterstütze die Kontaktstelle sehr gerne, da es uns gemeinsam gelingt, Müttern mit Migrationshintergrund effektiv beim beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen.“

Ercan Telli, Geschäftsführer des Integrationsrates der Stadt Oberhausen

„Vor Ort lerne ich die Kundinnen in einem ganz anderen Kontext kennen. Sie sind viel aufgeschlossener und kommunikationsbereiter, da das Umfeld im Projekt ihrem soziokulturellen Hintergrund entgegen kommt. Es werden Themen besprochen, die in einem 'nüchternen' Büro wahrscheinlich nicht angesprochen werden.“

Ingrid Mura, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Oberhausen

„Viele der Teilnehmerinnen bauen auch nach mehreren Jahren in Deutschland erst im Projekt ein persönliches Netzwerk sowie Vertrauen gegenüber den Arbeitsmarktinstitutionen auf.“

Serap Tanis, Koordinatorin der ZIB Bildungsinitiative im Katholischen Jugendwerk Oberhausen („Die Kurbel“)