„Stark im Beruf“ erreicht auch geflüchtete Mütter

Zu den Teilnehmerinnen von „Stark im Beruf“ gehören Mütter, die erst vor kurzem auf der Flucht vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat nach Deutschland gekommen sind. Sie sind hoch motiviert, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen: Dreiviertel der geflüchteten Frauen möchten arbeiten. Mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende oder nicht anerkannte Qualifikationen stellen jedoch Hürden auf dem Weg in das Berufsleben dar. Viele „Stark im Beruf“-Projekte haben bereits Erfahrungen gesammelt, wie geflüchtete Mütter bestmöglich unterstützt werden können und wie ihre besonderen Bedürfnisse in den Kursen und Coachings Berücksichtigung finden.

Im Themenbereich „Flucht“ findet sich ein Praxisporträt des Projekts „Mama lernt mehr“ in Göttingen, das zeigt, wie geflüchtete Frauen Schritt für Schritt an die Erwerbstätigkeit herangeführt werden können. Im Interview berichten zwei Projektleiterinnen, welche besonderen Unterstützungsbedarfe Mütter mit Fluchterfahrung haben.