Programmpartner

„Frauen mit Migrationshintergrund bilden ein wichtiges Potenzial für den Arbeitsmarkt. Sie stehen jedoch vor Herausforderungen bei der Integration. Deshalb sind vor allem die frühzeitige und gezielte individuelle Beratung der Frauen wichtig. Gemeinsam mit unserem Partner „Stark im Beruf“ gestalten wir die einzelnen Schritte der Arbeitsmarktintegration und erhöhen damit die Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Migrationshintergrund.“
Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit
Porträt von Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit
Detlef Scheele Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit. © BDA

Enger Programmpartner von „Stark im Beruf“ ist die Bundesagentur für Arbeit. Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, haben im Februar 2020 ihre Kooperationsvereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit erneuert. Arbeitsagenturen und Jobcenter sind fester Kooperationspartner jeder Kontaktstelle. 60 Prozent der Mütter werden über die Jobcenter an die Projekte vermittelt.

Das Programm wirkt zudem eng mit Wirtschaftsverbänden zusammen, unter anderem mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die Broschüre „Perspektiven bieten – So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen in Ihr Unternehmen“, gemeinsam herausgegeben vom DIHK und dem Bundesfamilienministerium, bietet eine Praxishilfe für Unternehmen bei der Einstellung von zugewanderten Frauen mit Familienverantwortung.

Der ESF – wichtigstes Instrument der EU zur Förderung von Beschäftigung in Europa

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Seit über 60 Jahren verbessert der ESF die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa: 

  • Er fördert eine bessere Bildung, 
  • unterstützt durch Ausbildung und Qualifizierung und 
  • trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei.

Der ESF ermöglicht Menschen, ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen – auch unter schwierigen Umständen oder im zweiten Anlauf. 

Besonderes Gewicht legt der ESF auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung. Daher kümmert sich der ESF besonders um diejenigen, die Gefahr laufen, aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt zu werden, wie z. B. benachteiligte junge Menschen, Langzeitarbeitslose sowie Migranten und Migrantinnen – wie beim ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf“.

Ziel des ESF ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Mehr zum ESF unter: www.esf.de