„Gemeinsam Erfolgsgeschichten stricken und vermarkten"

Frau Petra Alsleben steht mit den Projektmitarbeiterinnen der regionalen “Stark im Beruf“- Kontaktstellen und den in regionalen Jobcentern zuständigen BCAs, für ein Foto zusammen

26.02.2020

Auf Einladung der Leiterin Stab Beauftragte für Chancengleichheit (BCA) am Arbeitsmarkt von Thüringen-Sachsen-Anhalt, Frau Petra Alsleben trafen sich am 20. Januar 2020 in Jena die Projektmitarbeiterinnen der regionalen “Stark im Beruf“- Kontaktstellen und die regional in den Jobcentern zuständigen BCAs. Der Wunsch nach einem vertieften Austausch und Abstimmung zwischen den SiB-Trägern und den BCAs. stand im Mittelpunkt des Treffens. Frau Alsleben betonte zur Eröffnung, dass die Arbeitsagenturen und JobCenter vor Ort die Kooperationsvereinbarungen gemeinsam mit dem Träger individuell ausgestalten können. Die vorhandenen Gestaltungsspielräume sollten dabei auch für regionale Besonderheiten genutzt werden. Es ginge darum, durch den Austausch zu Verfahren der gemeinsamen Arbeit die gegenseitigen Erwartungen abzustecken und als Ziel identische Verfahrensweisen für die Träger und die BCAs der Region zu entwickeln. Gerade der Informationsaustausch zwischen Trägern und JobCentern sei wichtig und diene insbesondere dem Integrationsprozess der Teilnehmerinnen. Durch Transparenz zu den Aktivitäten der Teilnehmerinnen, wie z.B. zu individuellen Zielen, Meilensteinen und durchlaufenden Modulen können gemeinsame Pläne geschaffen werden. Frau Alsleben formulierte als Ziel: „Wir wollen gemeinsam Erfolgsgeschichten stricken und vermarkten.“

In Kleingruppen wurde zu vier Themenfeldern gearbeitet: Akquise-Strategien und Einbindung der Familien, Erfolgsfaktoren und Erfolgsgeschichten, Herausforderungen bei der Umsetzung und Empfehlungen zur weiteren Zusammenarbeit zwischen Träger und BCA. Ein Faktor tauchte in allen Gruppen wiederholt auf: eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der BCA bringt viele Vorteile. So bestätigte Frau El-Mokdad vom Hallenser Träger Frohe Zukunft, dass eine gute Möglichkeit das Projekt vorzustellen und Teilnehmerinnen zu werben eine Infoveranstaltung im Job Center sei. Weitere Empfehlungen waren die Teilnahme an regionalen Veranstaltungen und Messen, die quartalsweise Übermittlung von Auswertungsdaten, um die BCA auf aktuellem Stand zu halten und die Angebote zur Kompetenzfeststellung der Job Center zu nutzen.

Diana Becker Wlodarczky, BCA des Job Centers in Halle fasste das Vorgehen so zusammen „Je besser es uns gelingt die Vorteile von SiB zu transportieren, umso besser für das Projekt!“

Und damit auch für die Teilnehmerinnen: Durch die abgestimmte Zusammenarbeit und das Ineinandergreifen der Maßnahmen können die Teilnehmerinnen individuell und lösungsorientiert auf ihrem Weg in den Beruf  durch „Stark im Beruf“ gefördert werden.