Zweite Trägerkonferenz von „Stark im Beruf" durchgeführt

Frau Mackroth und Frau Ramb stehen auf einer Bühne und begrüßen die vor ihnen sitzenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur zweiten Trägerkonferenz von „Stark im Beruf"
Petra Mackroth (BMFSFJ) und Christina Ramb (BDA), begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur zweiten Trägerkonferenz von „Stark im Beruf" ©BMFSFJ

10.11.2015

Am 09. und 10. November kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Träger von „Stark im Beruf“ in Köln und Berlin zusammen, um sich über erreichte Programmfortschritte auszutauschen, administrative Fragen zu erörtern und sich in Workshops über gelungene Modelle der Zusammenarbeit mit Projektpartnern und Arbeitsmarktakteuren zu informieren. Ein besonderer Fokus der beiden Konferenzen lag auf der Zusammenarbeit mit den örtlichen Bundesagenturen für Arbeit und den Jobcentern.

In Berlin wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der zuständigen Abteilungsleiterin des Bundesfamilienministeriums, Frau Petra Mackroth, und der Leiterin der Abteilung Arbeitsmarkt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Frau Christina Ramb, begrüßt.

Frau Mackroth hob hervor, dass viele Mütter mit Zuwanderungsgeschichte wertvolle Fähigkeiten und Kompetenzen mitbringen, aber punktuell „[…] Unterstützung benötigen, um den Einstieg in den Beruf zu schaffen“. Teilweise werden die Mütter von den Regelangeboten noch nicht optimal erreicht. Daher sei es das Ziel von „Stark im Beruf“, „passgenaue Angebote zu unterbreiten, die jenseits der Regelangebote liegen oder diese ergänzen.“ 

Die nicht immer einfache Aufgabe, die Mütter abzuholen, wo sie sind, und ihnen den nötigen Schwung und das Selbstvertrauen mitzugeben, um sich auf den Weg in die Erwerbstätigkeit zu machen, falle den Trägern von „Stark im Beruf“ zu.

Frau Ramb hob Ihrerseits hervor, dass in einigen Branchen bereits ein Fachkräftemangel existiere und sich dieser in den kommenden Jahren noch verschärfen werde. Daher werden auch Mütter mit Migrationshintergrund zunehmend in den Fokus rücken: „Es fehlen Fachkräfte und Frauen mit Migrationshintergrund sind ein wichtiges Potenzial.“

Beide waren sich einig, dass die Kooperation zwischen dem Programm „Stark im Beruf“ und der BDA weiter verstärkt und zusätzliche Akteure, wie das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, angesprochen werden sollten, um die Träger in ihrer Aufgabe zu unterstützen und das Gesamtprogramm noch besser zu vernetzen.