• Programm
  • Aktuelles
  • Artikel

Zukunftsgespräch „Jobchancen für geflüchtete Mütter - Wie der berufliche Einstieg in Deutschland gelingt" am 12. Oktober 2018 in Berlin

12.10.2018

Geflüchtete Mütter können den Erwerbseinstieg in Deutschland trotz teilweise geringer Vorkenntnisse packen - wenn ein starker Wille und gezielte Unterstützung zusammenkommen. Das war die Kernbotschaft des Zukunftsgesprächs „Jobchancen für geflüchtete Mütter - wie der berufliche Einstieg in Deutschland gelingt", das am 12. Oktober im Bundesfamilienministerium stattgefunden hat. Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, sprach dazu mit mehreren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Arbeitsverwaltung.

Diese stellten weitere Ergebnisse der Arbeit mit geflüchteten Müttern vor. Demnach benötigen die zugewanderten Frauen zusätzliche Beratung, um Erwerbsperspektiven zu entwickeln. Notwendig sind hier neben dem Ausbau von Sprachkompetenzen auch die Unterstützung bei Fragen der Alltagsbewältigung, beispielsweise bezüglich Wohnraum oder fehlender Kinderbetreuung.

Caren Marks: „Geflüchtete Mütter wollen arbeiten, unabhängig sein und ihr eigenes Einkommen erwirtschaften. Wenn diese Mütter gut integriert sind, klappt auch die Integration der Familie besser. Es ist daher richtig und wichtig, dass wir - in bewährter Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit - das Programm 'Stark im Beruf' ab 2019 an mittlerweile 90 Projektstandorten fortsetzen."

Die „Stark im Beruf"-Kontaktstellen konnten bislang rund 9000 Mütter mit Migrations- und Fluchthintergrund durch Alltagsbegleitung, Sprachkursvermittlung und Gruppenkurse auf ihrem Weg in die Berufstätigkeit unterstützen.

Zusammenfassung der Veranstaltung ,,Zukunftsgespräch: „Jobchancen für geflüchtete Mütter – wie der berufliche Einstieg in Deutschland gelingt“ (PDF, 392 KB, nicht barrierefrei)