Durch individuelle Beratung zum Traumberuf

Funda, Teilnehmerin im Programm „Stark im Beruf“ © Schöttke/BMFSFJ

Dank intensiver Betreuung, persönlicher Kontakte und viel Empathie in den Projekten von „Stark im Beruf“ gelingt Müttern mit Migrationshintergrund der Sprung ins Berufsleben.

Eine Erfolgsgeschichte aus dem Mehrgenerationenhaus FLAKS in Hamburg Altona.

„Ich bin hier in Hamburg geboren, eine waschechte St. Paulianerin“, beschreibt sich Funda,  alleinerziehende Mutter einer 18-jährigen Tochter und eines siebenjährigen Sohnes. Trotzdem fühlt sie sich auf dem Arbeitsmarkt aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligt. „Ich bin ja immer am Tun und Machen, aber durch meine türkische Herkunft habe ich trotzdem Probleme“, erzählt die 37-Jährige. Trotz einer Ausbildung als Schneiderin und zahlreichen Fortbildungen gelang ihr der Einstieg in eine Beschäftigung nicht. 

Da sie in ihrem ursprünglichen Beruf nach einer langen Pause keine Perspektive mehr sah, versuchte Funda durch eine Weiterbildung zur Fachkraft für Kinder- und Familienbetreuung im sozialen Sektor Fuß zu fassen. Durch eine ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtteilmutter kam sie schließlich mit dem Mehrgenerationenhaus FLAKS e.V. in Hamburg Altona in Kontakt. „Was mich dort überzeugt hat ist, dass sich das Angebot an Frauen richtet und ganz speziell an Frauen mit Migrationshintergrund – und auch die individuelle Betreuung“, stellt Funda die Vorzüge der in das Programm „Stark im Beruf“ eingebundenen Beratungsstelle dar.