• FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Projekte werden gefördert und wo finde ich ein Projekt in meiner Nähe?

Bundesweit werden rund 90 Projekte durch das Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ gefördert. Projekte in Ihrer Nähe finden Sie über die Standortkarte. Sie können hier entweder nach Ihrer Postleitzahl suchen oder in Ihre Region hineinzoomen. Projekte sind mit einer Nadel markiert. Klicken Sie auf eine Nadel, um weitere Informationen zum Träger zu finden.

Welche Angebote haben die Projekte vor Ort?

Jede Mutter mit Zuwanderungsgeschichte hat individuelle Kompetenzen und bringt unterschiedliche Voraussetzungen für die Integration in den Arbeitsmarkt mit. Dementsprechend haben auch die Projektträger Ihre Projektansätze entwickelt. Die spezifischen Zielgruppen, Kooperationspartner und die konkreten Angebote unterscheiden sich, um den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen gerecht zu werden.

Angebote der Projekte:

  • Umfassende Beratung und Information zu allen arbeitsmarktrelevanten Fragen
  • Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Begleitung des (Wieder-)Einstiegs der Teilnehmerinnen: von der beruflichen Orientierung über den Beginn eines Praktikums, einer Ausbildung oder einer Weiterqualifizierung bis zur ersten Beschäftigung
  • Vernetzung mit Partnern vor Ort

Haben Sie konkrete Nachfragen? Nähere Informationen finden Sie in den Projektprofilen. Oder wenden Sie sich direkt an die Projekte vor Ort!

Wer fördert die Projekte bei „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“?

Mit dem Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ setzt sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für bessere Chancen von Müttern mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt ein. Dabei werden die Erfahrungen und Instrumente aus der Pilotphase „Ressourcen stärken – Zukunft sichern“ genutzt und weiterentwickelt.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäische Sozialfonds (ESF) fördern die Projekte jeweils mit bis zu 75.000 Euro jährlich.

Wie bewerbe ich mein Projekt in unserer Region?

Das BMFSFJ hat für das Projekt „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ einen Programmflyer erstellt, den Sie für die Ansprache potenzieller Partner und anderer Interessierter nutzen können. Um gezielt auf Unternehmen zuzugehen, können Sie die Broschüre "Stark im Beruf - So profitieren Unternehmen" bestellen. Die Publikation zeigt auf, wie eine Kooperation funktionieren kann und wie Unternehmen von "Stark im Beruf" profitieren.

Mit dem Start Ihrer Projekte erhalten Sie auch einen „Leitfaden zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“. Hier finden Sie Anregungen, wie Sie Ihr Projekt vor Ort bekannt machen können. Darüber hinaus finden Sie hier konkrete Arbeitshilfen, wie die Vorlage für eine Pressemitteilung, Textblöcke und Onlinebanner für Ihre Webseite. Sie erhalten auch Vorlagen für Poster und Einleger, die Sie individuell gestalten können.

Wer sind potenzielle Kooperationspartner vor Ort?

  • Arbeitsagenturen oder Jobcenter
  • Verwaltungsstellen, die sich für die Integration von Migrantinnen stark machen (z. B. Gleichstellungs- oder Integrationsbeauftragte)
  • Ansässige Unternehmen
  • Handwerkskammern (HWK) oder Industrie- und Handelskammern (IHK)
  • Migrationsfachdienste, Migrantenselbstorganisationen, Migrationsberatungen (JMD/MBE)
  • Mehrgenerationenhäuser und Lokale Bündnisse für Familie
  • Kompetenzagenturen
  • Wohlfahrtsverbände
  • Stiftungen, Bürgerstiftungen und Vereine mit integrationspolitischem Bezug
  • Quartiersmanagement 
  • Vertretungen der Landesnetzwerke „Integration durch Qualifizierung“ (IQ)
  • Weitere Projektträger, die sich für die Zielgruppe einsetze
  • Netzwerke vor Ort, die sich für Mütter (mit Migrationshintergrund) einsetzen

Wie können Arbeitsberaterinnen und -berater tätig werden?

Auch Partner wie Arbeitsagenturen, Jobcenter oder private Vermittlungen zählen zu den Kooperationspartnern der Projekte. Verschaffen Sie sich gemeinsam einen Überblick über die Angebote für die Zielgruppe vor Ort und finden Sie Wege, potenzielle Teilnehmerinnen auf die Projekte aufmerksam zu machen.

Überlegen Sie, wie Sie die Potenziale vor Ort bestmöglich nutzen und diese langfristig optimal fördern können. Sind Sie Teil eines Netzwerks zur Fachkräftesicherung vor Ort? Dann laden Sie die Projektvertreterinnen und -vertreter zu einem Besuch ein! Oder agieren Sie als Mittler zwischen Unternehmen und Projekten. 

Besprechen Sie Ihre Ideen mit den Projekten vor Ort! Projekte in Ihrer Nähe finden Sie über die Standortkarte.

Ich habe weitere Fragen, wen kann ich kontaktieren?

Servicestelle „Stark im Beruf“

Stiftung SPI
Alexanderstraße 1
10178 Berlin

Tel.: + 49 (0) 30 - 390 634 - 610
E-Mail: stark-im-beruf@stiftung-spi.de