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26.06.2019

„Stark im Beruf“ startet in Hamburg eng vernetzt

Auftaktveranstaltung von "Stark im Beruf": ©KWB e.V.; Mirjana Javornik (l.) und Rukiye Cankiran präsentierten die Vielfalt der "Stark im Beruf"-Mütter

Die drei Hamburger „Stark im Beruf“-Kontaktstellen luden am 20. Juni 2019 zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung zur 2. Förderphase im ESF-Bundesprogramm des  Bundesfamilienministeriums. Die Gastgeber waren FLAKs – Zentrum für Frauen in Altona e.V., das Diakonische Werk Hamburg und die KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V., die schon seit der 1. Förderphase das Programm erfolgreich umsetzen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner, der örtlichen Arbeitsverwaltung und der regionalen Unternehmen, die Servicestelle Stark im Beruf sowie Interessierte aus Politik und Vereinen.

Die Geschäftsführerin von FLAKs e.V., Elke Loh, begrüßte ihre Gäste und betonte, wie wichtig die Fortführung von „Stark im Beruf in eine 2. Förderphase sei. Diese Aufgabe übergab sie an ihre Nachfolgerin Rosa Bracker, die ab dem 1. Juli das Projekt übernimmt. Elke Loh wurde für ihr hohes Engagement und ihre große Tatkraft für das Projekt der Dank des Bundesfamilienministeriums übermittelt. 

Die Mitarbeiterinnen der drei Kontaktstellen stellten in kurzen Vorträgen ihre Arbeit vor und legten den Fokus vor allem auf Fragen rund um den Einstieg von Müttern in den Arbeitsmarkt und die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Unternehmen. 

Die Leiterin der Kontaktstelle Treffpunkt Berufdes Diakonischen Werks, Frau Foik, hob als Erfolgsrezept die gute Vernetzung der Hamburger Träger untereinander und zu Einrichtungen wie den „Hamburger Elternlotsen (HELP)“ oder dem „ElternLaden“ hervor. Zusammen mit den passgenauen Angeboten der Kontaktstelle begründeten diese die sehr guten Vermittlungsergebnisse.

Auch “Stark im Beruf“-Teilnehmerinnen kamen zu Wort und konnten im Interview mit Franca D’Urso, Leiterin von „Stark im Beruf“ bei der KWB, ihren Weg zum Beruf in Deutschland schildern. Frau Ana Bergholz und Frau Linda Iwuala waren sich einig, dass es sich lohnt, sich weiterzubilden. „Bildung ist die beste Investition!“ beschrieb die vierfache Mutter Linda Iwuala aus Nigeria ihren Weg zur ausgebildeten sozialpädagogischen Assistentin. Sie arbeitet heute in einer Hamburger Kita und ist stolz, ihren Kindern ein Vorbild zu sein. 

In zwei Dialogworkshops zu den Themen  „Fit für den Berufseinstieg“ und „Zusammenarbeit mit Unternehmen“ hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven zusammenzutragen und Erfahrungen auszutauschen. Als Tipp wurde die direkte Ansprache von regionalen Unternehmen genannt, diese bringe gute Kontakte und wecke das Interesse der potentiellen Arbeitgeber. Auch hier ist eine Vernetzung der Träger untereinander ein Plus – z. B. wenn Betriebsbesichtigungen gemeinsam organisiert und durchgeführt werden.   

Die gut besuchte  Veranstaltung zeigt vor allem, dass aktive Zusammenarbeit – die Kontaktstellen untereinander, mit vielfältigen Kooperationspartnern, die Teilnehmerinnen miteinander – für alle gewinnbringend und wertvoll ist – und immer wieder Lösungen und neue Ideen generiert. 

Ausführlichere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch auf der KWB Seite unter folgendem Link: https://www.kwb.de/kwb/pages/index/p/1383/947