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28.08.2018

Amtliche Statistik zeigt: Deutlicher Anstieg der im Jahr 2017 anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse im Vergleich zum Vorjahr

Die amtliche Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes für das Jahr 2017 zeigt einen deutlichen Anstieg der anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse im Vergleich zum Vorjahr 2016. Wie die Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ergibt, wurden im Jahr 2017 24.987 Neuanträge zur Anerkennung von Berufsabschlüssen gestellt und 22.254 Verfahren beschieden. In nahezu allen Fällen – 2,1 Prozent ausgenommen - konnte eine volle oder teilweise Gleichwertigkeit bescheinigt oder der Antragstellerin bzw. dem Antragssteller eine Ausgleichsmaßnahme auferlegt werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das knapp 14 Prozent mehr Anerkennungen als im Vorjahr.

Die meisten Referenzberufe, auf die sich die Antragssteller im Jahr 2017 bezogen, kamen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich: Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. –pfleger, Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen und –therapeuten.

Am häufigsten wurden Anträge von Personen bearbeitet, die ihre Ausbildung in Syrien abgeschlossen haben. Ihre Zahl hat gegenüber dem Vorjahr um 80 Prozent zugenommen. Dahinter folgen Anerkennungsverfahren zu Abschlüssen aus Bosnien und Herzegowina sowie Serbien.

Weitere Informationen zur amtlichen Statistik auf der Internetseite von „Anerkennung in Deutschland“

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 28.08.2018