Zukunftsgespräch: „Jobchancen für geflüchtete Mütter“ am 12. Oktober in Berlin

10.09.2018

Das ESF-Bundesprogramm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ unterstützt Mütter mit Zuwanderungsgeschichte bei der Heranführung an den Arbeitsmarkt, gibt eine Starthilfe beim beruflichen (Wieder-)Einstieg in Deutschland und berät bei Vereinbarkeitsfragen. Mittlerweile hat jede fünfte Teilnehmerin im Programm einen Fluchthintergrund. Die Erfahrung zeigt, dass geflüchtete Mütter über eine hohe Erwerbsmotivation verfügen, aber zusätzliche Beratung benötigen, um Erwerbsperspektiven zu entwickeln. Deshalb haben 35 der 80 „Stark im Beruf“-Kontaktstellen ergänzende Angebote für diese besondere Zielgruppe erprobt.

Im Rahmen eines Zukunftsgesprächs sollen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Programmpraxis zur Heranführung geflüchteter Mütter an den deutschen Arbeitsmarkt näher beleuchtet werden. Welche Rückschlüsse lassen sich mit Blick auf Erwerbswünsche und Ressourcen von geflüchteten Müttern für berufsbezogene Beratungsangebote ziehen?

Das Zukunftsgespräch findet statt am:

Freitag, den 12. Oktober 2018 | von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr,
im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24 | 10117 Berlin.

Zu Beginn des Zukunftsgesprächs werden die Ergebnisse des Programm-Monitorings mit den „Stark im Beruf“-Kontaktstellen zur Arbeit mit geflüchteten Müttern diskutiert. Im zweiten Teil wird Prof. Dr. Herbert Brücker (Direktor des BIM und Forschungsbereichsleiter am IAB) erste Erkenntnisse zum Gender-Gap von geflüchteten Frauen im Arbeitsmarkt vorstellen. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde u. a. mit Michael van der Cammen (Bereichsleiter Migration und Geflüchtete, Bundesagentur für Arbeit) und Dr. Sandra Hartig (Bereichsleiterin, DIHK) statt.

Bitte melden Sie sich hier verbindlich für das Zukunftsgespräch an.

Programm zum Zukunftsgespräch am 12. Oktober 2018