Publikationen

Hilfreiche Informationen finden sowohl Familien mit Migrationshintergrund als auch Einrichtungen, die sich mit der Integration von diesen beschäftigen, in diesen Publikationen.

Broschüren & Flyer

Im Rahmen des Programms „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ werden teilnehmende Mütter durch die Programmträger beraten, qualifiziert, betreut und auf den Arbeitsalltag in unterschiedlichen Branchen vorbereitet. Unternehmen bieten den Projekten somit eine unbürokratische und effiziente Vermittlung von geeigneten und motivierten Bewerberinnen.

Die Broschüre „Stark im Beruf - Stark für Unternehmen“ stellt einige erfolgreiche Beispiele für die Zusammenarbeit von Trägern und Wirtschaftsunternehmen und Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation vor.

Sie können die Broschüre auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herunterladen und bestellen: Broschüre  „Stark im Beruf - Stark für Unternehmen“

Der Flyer informiert über das Programm „Stark im Beruf“, das sich für bessere Chancen von Müttern mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt einsetzt.

Flyer: Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein

Knapp 60 Mio. Menschen sind weltweit zurzeit auf der Flucht vor Bürgerkriegen, Katastrophen, politischer Verfolgung und Armut. 3,5% von ihnen fliehen nach Europa. Auch in Deutschland suchen viele Menschen Zuflucht. Das Interesse bei Unternehmen ist groß, Flüchtlinge zu beschäftigen und auszubilden. Unternehmen tragen damit soziale Verantwortung und können gleichzeitig talentierte Arbeitskräfte anwerben und ausbilden. Dieses Engagement liegt auch im eigenen Interesse der Wirtschaft. Denn der Fachkräftebedarf in Deutschland wird aller Voraussicht nach ansteigen. In den nächsten 20 Jahren werden voraussichtlich 24 Mio. Menschen den Arbeitsmarkt verlassen, aber nur rund 15 Mio. neu in diesen eintreten. Zuwanderung kann dazu beitragen, die entstehende Fachkräftelücke zu schließen.

Der Praxisleitfaden „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt“ der Charta der Vielfalt trägt für interessierte Unternehmen die wichtigsten Informationen rund um Ausbildung und Beschäftigung von geflüchteten Menschen zusammen. Darunter:

  • Zahlen, Daten und Fakten
  • Leicht verständliche Übersicht über die rechtlichen Grundlagen
  • Praktische Handlungsempfehlungen
  • Adresssammlung von Kontaktstellen

 Praxisleitfaden „Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt“

Diese Broschüre wendet sich in erster Linie an Neuzuwanderer. Sie gibt zahlreiche Tipps, die den Alltag erleichtern und enthält erste Informationen für alle wichtigen Lebensbereiche wie Wohnung, Arbeit und Schule. Sie beinhaltet eine Vielzahl von (Internet-)Adressen zu Beratungsangeboten und weiterführenden Stellen. Die Neuauflage ist auch auf Englisch, Russisch, Türkisch, Polnisch, Arabisch und Französisch erhältlich.

Broschüre: Willkommen in Deutschland

Der Flyer informiert über die Elternintegrationskurse des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Der Elternintegrationskurs ist ein Angebot für Mütter und Väter, die Deutsch lernen wollen und mehr über Erziehung, Bildung und Ausbildung ihrer Kinder erfahren möchten. Er besteht aus einem Sprachkurs mit 900 Unterrichtsstunden und einem Orientierungskurs mit 60 Unterrichtsstunden. Während des Kurses wird bei Bedarf eine Kinderbetreuung angeboten. Der Flyer ist in deutscher, englischer, russischer und türkischer Sprache erhältlich.

Flyer: Deutsch lernen – für die Zukunft ihrer Familie

Das Netzwerk IQ stellt sich vor: im Rahmen des Förderprogramms Integration durch Qualifizierung arbeiten seit Juli 2011 16 Regionale Netzwerke, fünf deutschlandweit agierende Fachstellen und eine Koordinierungsstelle daran, die Arbeitsmarktbedingungen von Erwachsenen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Die Broschüre Netzwerk IQ stellt das Programm vor und beschreibt Aufgaben und Ziele des Netzwerks.

Broschüre: Netzwerk IQ Profile, Kontakte, Informationen

Die Expertise verschafft einen Überblick über Anerkennungsverfahren, Anpassungsqualifizierungen und deren Kosten. Die Autorinnen geben Tipps zu Einsparpotenzialen und erklären praxisnah wie die Verfahren in den wichtigen Berufsgruppen ablaufen. Zudem wird erläutert, wie Anpassungsmaßnahmen im Falle einer Teilanerkennung aussehen.

Praktische Hinweise und zahlreich Links bieten Unterstützung in konkreten Verfahren.

Expertise zu Finanzierungsmöglichkeiten der Anerkennung von Qualifikationen und Anpassungsmaßnahmen

Themenblätter

Das Factsheet "Starkes Netz: Zusammenarbeit der Kooperationspartner bei 'Stark im Beruf'" zeigt anhand der Kontakstelle in Oberhausen, wie gute Vernetzung mit den Partnern vor Ort funktionieren kann.

Factsheet "Starkes Netz: Zusammenarbeit der Kooperationspartner bei 'Stark im Beruf'"

In Deutschland leben vier Millionen Musliminnen und Muslime, das sind etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Vor allem das Kopftuch bei Frauen als Ausdruck religiöser Zugehörigkeit wird immer wieder kontrovers diskutiert. Vorurteile sind weit verbreitet. Das Themenblatt Integrationshindernis Kopftuch nennt Empfehlungen, wie der Diskriminierung von kopftuchtragenden Frauen am Arbeitsplatz begegnet werden kann, und gibt eine Übersicht zu weiterführenden Informationsbroschüren und Internetseiten zum Thema.

Themenblatt: Integrationshindernis Kopftuch (PDF, nicht barrierefrei)

Viele in Deutschland lebende Menschen können zwar einzelne Sätze lesen oder schreiben, sie scheitern aber schon an kürzeren zusammenhängenden Texten. 7,5 Millionen der in Deutschland lebenden 18- bis 64-Jährigen Menschen sind sogenannte funktionale Analphabetinnen und Analphabeten. Das Themenblatt Alphabetisierung und Grundbildung informiert über die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufene Nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung sowie über das Lernportal ich-will-lernen.de.

Themenblatt: Alphabetisierung und Grundbildung (PDF, nicht barrierefrei)

Menschen, die ihre berufliche Qualifikation im Ausland erworben haben, können seit dem 1. April 2012 deutlich bessere Möglichkeiten nutzen, in Deutschland in ihrem erlernten Beruf zu arbeiten. Dieses Themenblatt fasst die Informationen zur Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen zusammen und gibt eine Übersicht über die zuständigen Institutionen und Ansprechpartner.  

Themenblatt: Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen (PDF, nicht barrierefrei)

Die Fähigkeit, Sprache in der alltäglichen Kommunikation zu benutzen, entscheidet auch darüber, ob jemand als dazugehörig oder als außenstehend wahrgenommen wird. Das Themenblatt Berufsbezogenes Deutsch informiert über das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Programm Qualifikation und Weiterbildung für Personen mit Migrationshintergrund durch berufsbezogene Maßnahmen, insbesondere berufsbezogene Sprachkurse und Praktika und enthält weiterführende Links zum Thema.

Themenblatt: Berufsbezogenes Deutsch (PDF, nicht barrierefrei)

Studien & Statistiken

Welche Faktoren erleichtern Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt? Was wünschen sich Unternehmen, damit sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fluchthintergrund einstellen können? Und welche Fortschritte konnten in den letzten Monaten bereits verzeichnet werden? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Bericht „Nach der Flucht: Der Weg in die Arbeit - Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland“ der OECD. Um die Integrationserfordernisse und –leistungen in Deutschland zu beurteilen, greift die OECD dabei auf eine eigene Unternehmensbefragung, die IAB-BAMF-SOEP-Befragung sowie Arbeitsmarktstatistiken zurück. Zudem werden Beispiele guter Praxis benannt.

OECD-Bericht „Nach der Flucht: Der Weg in die Arbeit - Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland“

Anerkennungsprozesse sind häufig sehr komplex: Neben unterschiedlichen rechtlichen Regelungen je nach Beruf und Herkunft des ausländischen Zeugnisses, sind rund 400 Stellen in Deutschland für die Durchführung der Anerkennungsverfahren zuständig. Hier hilft die Expertise, einen Überblick zu erhalten. 

Die Begleitung der Verfahren durch Projekte wie „Stark im Beruf“ ist ein entscheidender Punkt: Zahlen belegen, dass in Deutschland überdurchschnittlich viele Verfahren abgebrochen werden bzw. offen bleiben. Um die Projekte zu unterstützen, wurde in der Expertise viel Wert darauf gelegt, praxisnah zu erklären, wie Anerkennungsverfahren in den wichtigen Berufsgruppen ablaufen. Es wird verständlich aufgezeigt, welche Schritte für die Anerkennung notwendig sind und an welchen Punkten Kosten anfallen. Die Expertise enthält zahlreiche praktische Hinweise zu Möglichkeiten der Kosteneinsparung sowie zu einer erfolgreichen Kostenübernahme durch Arbeitsagenturen und Jobcenter.

Darüber hinaus wird erläutert, wie Anpassungsmaßnahmen im Falle einer Teilanerkennung aussehen, mit welchem finanziellen Aufwand gerechnet werden muss und Anpassungsmaßnahmen im individuellen Fall organisiert werden können. 

Expertise zu Finanzierungsmöglichkeiten der Anerkennung von Qualifikationen und Anpassungsmaßnahmen  

Die Ergebnisse der amtlichen Statistik geben Aufschluss darüber, wie viele Anträge auf Anerkennung von Berufsabschlüssen im Jahr 2015 gestellt wurden, auf welche Referenzberufe sich dabei bezogen wurde und in welchen Staaten die Antragssteller die Abschlüsse erworben haben.

Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes

Die partnerschaftliche Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit spielt häufig eine wichtige Rolle bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um Erkenntnisse zu diesem Thema zu gewinnen, beauftragte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD Allensbach) mit einer Befragung von mehr als 3.000 Müttern und Vätern, die als Paare mit ihren Kindern unter sechs Jahren zusammenleben. Folgende Fragestellungen bildeten den Kern der Befragung:

  • Wie teilen sich Paare die Aufgaben in Familie und Beruf nach der Geburt ihrer Kinder?
  • Was ist für diese Entscheidung ausschlaggebend?
  • Welche Faktoren begünstigen eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung?

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass noch eine wesentliche Lücke zwischen der gewünschten und tatsächlichen Aufgabenteilung der Eltern existiert. Beispielsweise möchte 29 Prozent der befragten Väter stärker an der Kinderbetreuung beteiligt sein, als es ihnen zurzeit möglich ist.

Zudem werden folgende Erfolgsfaktoren für eine gleiche oder annähernd gleiche partnerschaftliche Aufgabenteilung identifiziert:

  • Geeignete Betreuungsmöglichkeiten
  • Gute betriebliche Möglichkeiten für Mütter und Väter, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, was geeignete Arbeitszeitmodelle mit einschließt
  • Familienpolitische Maßnahmen, die Hürden für eine weniger ungleiche Aufteilung verringern
  • Die Bereitschaft beider Elternteile, sich bei der Familienarbeit wie auch bei den beruflichen Plänen gegenseitig zu unterstützen

Die Studie ist unter folgendem Link abrufbar:

Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf. Untersuchungsbericht zu einer repräsentativen Befragung von Elternpaaren im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Schnittpunkt integrationspolitischer, familien- und sozialpolitischer Fragestellungen waren Familien mit Migrationshintergrund lange ein blinder Fleck. Im Jahr 2010 hat das Bundesfamilienministerium erstmals systematisch die Lebensrealität von Familien mit Migrationshintergrund untersucht. Das vorliegende Dossier aktualisiert zentrale Kennziffern des Berichtes von 2010 und beleuchtet neue Aspekte.

Im Mittelpunkt steht die Lebenssituation von Müttern mit Migrationshintergrund. Dabei liegt der Schwerpunkt auf ihrer Erwerbsintegration. Denn der Erwerbsintegration von Müttern mit Migrationshintergrund kommt eine entscheidende Rolle zu, wenn nach der ökonomischen Situation von Familien mit Migrationshintergrund und dem Integrationsgrad der gesamten Familie gefragt wird. Zudem kann eine vermehrte Integration von Müttern mit Zuwanderungsgeschichte zur Fachkräftesicherung beitragen.

Zentrale Datengrundlage des Dossiers ist eine Sonderauswertung des Mikrozensus 2012.

Familien mit Migrationshintergrund - Analysen zur Lebenssituation, Erwerbsbeteiligung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Diese Ausgabe des Monitors Familienforschung beschäftigt sich mit Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland und versucht ein differenziertes Bild zu zeichnen. Der Fokus liegt dabei auf der Erwerbsbeteiligung der Mütter und ihren Potenzialen für den Arbeitsmarkt. Anhand vorhandener Daten gibt der Monitor  einen Überblick über die Lebenssituation von Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Erwerbsmotiven und Hürden sowie der Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Abschließend werden Projekte im Rahmen der Initiative „Ressourcen stärken – Zukunft sichern“ zur Erwerbsintegration von Müttern mit Migrationshintergrund vorgestellt.

Monitor Familienforschung, Ausgabe 32: Mütter mit Migrationshintergrund

Bei der Arbeit am Nationalen Aktionsplan Integration wurde das Dialogprinzip des Integrationsplans fortgesetzt: Staat und Zivilgesellschaft – insbesondere zahlreiche Migrantenorganisationen – erarbeiteten in elf Dialogforen gemeinsam den Aktionsplan. Mit dem Dialogprinzip werden die unterschiedlichen Akteure vernetzt, um gemeinsam die Grundlagen der Integrationspolitik zu entwickeln. Mit der Vereinbarung von konkreten und überprüfbaren Vorgaben werden die gemeinsamen Ziele der Integrationspolitik verankert.

Nationaler Aktionsplan Integration

Das Integrationsbarometer des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration misst das Integrationsklima in Deutschland. Durch die Befragung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund werden die Einschätzungen und Bewertungen beider Seiten der Einwanderungsgesellschaft sichtbar.

Integrationsbarometer 2016

Die Integration und sozioökonomische Lage von Migrantinnen in Deutschland wird in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft häufig diskutiert. Die Aussagen der Betroffenen selbst werden jedoch nur selten beachtet. Diese Studie nähert sich dieser Forschungslücke und behandelt die Frage, warum gerade in Deutschland.

Studie: Hemmnisse der Arbeitsmarktintegration von niedrigqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund

Diese Veröffentlichung verschafft einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Migration für Staat und Gesellschaft.

Bevölkerung mit Migrationshintergrund  Ergebnisse des Mikrozensus

Fachzeitschrift

Clavis ist ein Wirtschaftsmagazin zur Unterstützung der beruflichen Integration von Migranten. Diese Ausgabe widmet sich speziell dem Thema Frauen und Integration. Rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland. Ungefähr die Hälfte davon ist weiblich. Die Beiträge der Ausgabe machen deutlich: Die Potenziale von Migrantinnen sollten wahrgenommen und genutzt werden – und das in unterschiedlichen Bereichen des Arbeitsmarktes. Einige Erfolgsbeispiele, Zahlen und Fakten, Meinungen, Initiativen und Ideen werden in dieser clavis vorgestellt.

Fachzeitschrift: Frauen und Integration in Deutschland – clavis Ausgabe 01/2012

Weitere Ausgaben finden Sie hier.