Kinderbetreuung bei Teilnahme an Integrationskursen wieder möglich

29.03.2017

Kinderbetreuung bei Teilnahme an Integrationskursen wieder möglich

Die Bundesregierung erleichtert Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Integrationskursen. Ab sofort ist eine kursbegleitende Kinderbetreuung bei Müttern und Vätern, die an einem Integrationskurs teilnehmen, wieder möglich. Voraussetzung ist, dass Kinder noch keine reguläre Kita oder Kindertagespflege besuchen können. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) fördern diese speziellen Kinderbetreuungsangebote in diesem Jahr mit zehn Millionen Euro.

Gefördert werden:

  • Die Möglichkeit einer privaten Kinderbetreuung in Verantwortung des Integrationskursträgers, wenn kein Regelbetreuungsangebot zur Verfügung steht oder die Inanspruchnahme aus persönlichen Gründen nicht zumutbar ist.
  • Eine Beratungspauschale, die die Integrationskursträger für die Beratung und Unterstützung der Kursteilnehmenden im Hinblick auf Regelbetreuungs- oder Brückenangebote beantragen können.

Gemeinsames Ziel von BMI und BMFSFJ ist es, dass Kinder mit Fluchthintergrund so schnell wie möglich in eine reguläre Kindertagesbetreuung integriert werden. Kinder aus geflüchteten Familien haben deshalb ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – wie alle anderen Kinder auch – einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder auf eine Betreuung bei Tagesmüttern und -vätern.

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